Männerherzen sind weich und sensibel und wunderschön.
Vielleicht vergleichbar mit der energetischen Qualität der weiblichen Yoni.
Es öffnet sich unter liebevoller und aufmerksamer Zuwendung.
Es reagiert extrem empfindlich auf Bewertung; Manipulation und Unwahrheit.
Wenn es lieblos behandelt wird ruft es noch eine Weile im Schmerz bevor es sich ganz zurückzieht und taub wird.

Es liebt authentische Gefühle und möchte in allem die Schönheit sehen.
Es öffnet sich in der Trauer des Abschieds und des Loslassen.
Wird sichtbar in von Tränen glänzenden Augen.
Es zeigt sich in Momenten der Hingabe.
Hingabe und Öffnung einem anderen Menschen gegenüber.
Oder Hingabe an die innere Wahrheit und deren Ausdruck.

Es entspannt sich im Anblick oder in Gegenwart der Verletzlichkeit von Babys und Kindern oder in der Gegenwart anderer sich öffnenden Herzen.

Es steht in direkter Resonanz zu seiner Umwelt.
Möchte als ständiger Kompass dienen durch den Dschungel und Wirrwar des Lebens.
Es sucht immer nach dem wahrhaftigen Ausdruck im Gegenüber, um vertrauen zu können und frei schlagen zu können.
Es mag keine un-empathischen Ratschläge, Meinungen, emotionale oder körperliche Übergriffe; Ausgrenzungen, Regeln und Konzepte.
Es ist näher an der weiblichen Essenz in seiner Qualität und Vorliebe.
Es mag Fließen und sich hingeben.
Es will gesehen, zart berührt und geöffnet werden.

Es mag auch mal fest angefasst werden, zum Beispiel in Form eines klaren und direkten Feedbacks oder Wachrüttlers.
Es mag Bruderschaft und wird groß und wild in der Gegenwart von wahrhaftig lebendigen, präsenten und Herzoffenen Männern.

Für eine erfüllende Sexualität ist das männliche Herz essentieller Zugang.
Männer können leicht ohne jeden emotionalen Zugang ihre Sexualität leben, ihre Kopf-Phantasien ausleben und gleichzeitig abgeschnitten sein von der inneren Intuition und Liebe.

Doch ruft das Herz mit seiner Sehnsucht nach Tiefe und Verbindung nach mehr als einem oberflächigen Kick.

Viele Männer haben extrem viel Schmerz und Angst in sich gespeichert.
Das kollektive männliche Herz wurde so lange von falschen Mächten (im Inneren wie im Äußeren) versklavt und benutzt, dass ein erstes verletzliches Öffnen oft einem Meer von Schmerz und Tränen gleicht.

Die wichtigste Medizin für Herzen ist Akzeptanz.
Bevor ich Selbstliebe empfinden kann, brauche ich die Fähigkeit, mich selbst zu halten und ALLE meine Anteile zu akzeptieren.
Ich muss meinen Hass, meine Wut, meine Scham nicht unkontrolliert ausleben.
Doch will mein Herz sich auch diesen Emotionen öffnen.

Denn sie sind Wächter des Herzens.
Entspringen in der tiefsten Essenz auch der Liebe und sind fehlgeleitete und hilflose Versuche, sich gegen Verletzungen zur Wehr zu setzten.

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